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Therapie von Allergie und Autoimmunerkrankungen

Zusammenfassung: Dieser Artikel enthält Informationen über eine neue Methode zur Diagnostik und Therapie von Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Einleitung

Allergien und Autoimmunerkrankungen haben in unseren Breiten geradezu epidemische Ausmaße erreicht. Fast jeder kennt einen aus dem Familien- oder Freundeskreis, der an einer Allergie oder Autoimmunerkrankung leidet. Man schätzt, dass fast ein Drittel der Deutschen davon betroffen ist.

Berühmte Beispiele einer Allergie sind Heuschnupfen, Hausstaub-, Milben- oder Lebensmittelallergie. Zu den bekannten Autoimmunerkrankungen zählen Asthma bronchiale, Hashimoto Thyreoiditis, Multiple Sklerose und rheumatoide Arthritis.

Doch was verbirgt sich hinter diesen Erkrankungen und was tut die Schulmedizin dagegen?

Hinter diesen Erkrankungen verbirgt sich, vereinfacht ausgedrückt, eine fehl- geleitete[1] Reaktion unseres körpereigenen Immunsystems. Unter normalen Bedingungen erfüllt unser Immunsystem seine Aufgabe, unseren Organismus (und damit unser Leben) vor lebensbedrohlichen Infektionen von Bakterien, Viren und Parasiten, aber auch vor Krebs, zu schützen.

Leider kommt es aufgrund von Faktoren, auf die wir später zurückkommen werden, dazu, dass unser Immunsystem seine zerstörerischen Waffen gegen den eigenen Körper richtet oder harmlose Stoffe als Bedrohung empfindet und angreift. Das Ergebnis solcher fehlgeleiteten Immunreaktionen stellen für die Betroffenen eine enorme Belastung in ihrem Leben dar und können sogar lebensbedrohlich sein.

Fazit: Unser Immunsystem hat die Fähigkeit, unser Leben zu erhalten, aber es kann es auch zerstören!

Die Schulmedizin bringt oft keine Heilung

Die Schulmedizin bietet einige Therapien gegen diese Erkrankungen an. Eine der wichtigsten Therapien stellt die sog. Gegensensibilisierung dar. Dabei werden Betroffenen die Stoffe, auf die sie allergisch reagieren, in sehr kleinen Dosierungen verabreicht. Mit der Zeit werden die Dosen erhöht, sodass das Immunsystem sich daran gewöhnt und nicht mehr angreift. Diese Therapieform ist allerdings nur bei Allergien (wie z.B. Heuschnupfen) und nicht bei Autoimmunerkrankungen, die im allgemeinen als nicht heilbar gelten, anwendbar. Auf den Erfolg der Gegen- sensibilisierungsmethode muss häufig mehrere Jahre gewartet werden. Weitere Symptombehandlungen stellen cortisonhaltige Medikamente oder Antihistaminika dar.

Kausale Therapie

Eine Therapie kann nur erfolgreich sein, wenn sie die Ursachen von Allergien und Autoimmunerkrankungen beseitigt und nicht nur die Symptome behandelt.

Doch zunächst soll die Frage geklärt werden, warum unser körpereigenes Immunsystem auf einmal ein körpereigenes Gewebe als fremd ansieht und angreift? Und warum ausgerechnet dieses Gewebe und kein anderes?

Bei Hashimoto Thyreoiditis z.B. wird die Schilddrüse vom Immunsystem zerstört. Bei Multiple Sklerose (und das ist wesentlich lebensbedrohlicher) das Nervensystem und bei rheumatoider Arthritis die Gelenke, wodurch die Beweglichkeit der Betroffenen stark beeinträchtigt wird.

In der Regel erkennt unser Immunsystem körpereigenes Gewebe und beschützt es. Die Tatsache also, dass dieses Gewebe dem Immunsystem als fremd erscheint und vom ihm angegriffen und zerstört wird, muss einen bestimmten Grund haben. Dafür kann es, meiner Meinung nach, nur eine der zwei folgenden Möglichkeiten als Erklärung geben:

  1. Entweder ist das Immunsystem aus der Balance geraten (Immunerkrankung), oder 
  2. Das Immunsystem ist an sich kerngesund, aber das betroffene Körper- gewebe enthält zu viele Fremdsubstanzen oder Erreger (v.a. intrazelluläre), die es dem Immunsystem als fremd erscheinen lassen. In diesem Fall ist die Reaktion des Immunsystems nicht fehlgeleitet sondern gerechtfertigt! 

Sowohl die erste als auch die zweite Ursache sind sehr verbreitet. Immun- dysbalancen sind bei vielen Menschen anzutreffen und haben ihre Ursachen in chronischen Entzündungen, dem Einsatz von Antibiotika, Impfungen, Lebensmittel-Unverträglichkeiten oder Vitalstoffmangel. Das Problem mit der Akkumulation von Fremdsubstanzen oder Erregern im Körpergewebe ist ebenfalls weit verbreitet und hat ihren Ursprung in mangelnder Entgiftungsleitung, der modernen Lebensweise oder erhöhter Infektanfälligkeit.

Meine Vorgehensweise bei Autoimmunerkrankungen und Allergien

In meiner Praxis informiere ich Sie, wie Sie herausfinden, was die wahre Ursache Ihrer Erkrankung ist.

1. Neue schulmedizinische Labortests[2] oder moderne naturheilkundliche Diagnoseverfahren geben Auskunft darüber, ob Ihr Immunsystem gesund oder aus der Balance geraten ist. Für den Fall, dass die Ursache Ihrer Erkrankung in einer Dysbalance Ihres Immunsystems liegt, informiere ich Sie über Sunstanzen aus der Naturheilkunde, die Ihr Immunsystem wieder in die Balance bringen können.

2. Für den Fall, dass die Ursache nicht in Ihrem Immunsystem liegt, informiere ich Sie darüber, welche Fremdsubstanzen oder Erreger in Ihrem Körper vorhanden sein können, die eine (gerechtfertigte) Immunreaktion Ihres Abwehrsystems in Form einer Autoimmunerkrankung hervorrufen. Des weiteren informiere ich Sie darüber, wie Sie diese Fremdsubstanzen/ Erreger aus Ihrem Körper eliminieren können, damit diese Immunreaktion abklingen kann.

3. Darüber hinaus informiere ich Sie über Substanzen aus der Naturheilkunde, die generell eine positive Wirkung auf Ihre Erkrankung haben können.

Beispiele für Autoimmunerkrankungen und Allergien

Zelluläre Autoimmunerkrankungen (Th1): Hier greifen die Zellen des Immun- systems körpereigenes Gewebe. Dazu zählen Erkrankungen wie z.B. M. Basedow, Hashimoto Thyreoiditis, Multiple Sklerose, Sarkoidose, Kontaktallergie (z.B. Nickel- allergie), Psoriasis (Schuppenflechte), Rheumatoide Arthritis, Nahrungsmittel- allergien vom verspäteten Typ (Typ IV-Allergien).

Humorale Autoimmunerkrankungen (Th2): Hier bilden die B-Zellen des Immun- systems Antikörper gegen das Körpergewebe. Dazu zählen z.B. Neurodermitis, Asthma bronchiale, Allergien vom Soforttyp (Pollenallergie, Haustauballergie, Nahrungsmittelallergien etc.), Lupus Erythematodes, Medikamenten-Allergie (Typ II-Allergie).

 

 

 

[1] Ob diese Immunreaktion fehlgeleitet ist oder nicht, werden wir später erfahren.

[2] Diese Labortests sind den meisten Ärzten nicht bekannt oder werden aus Kostengründen schlicht nicht verordnet.

 

 

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